Um etwas Neues zu erschaffen muss man etwas opfern. Und selbst wenn es nur Zeit ist die wir opfern, denn selbst bei der Zeit ist ein Opfer enthalten, weil wir könnten ja mit der Zeit etwas anderes tun. Es handelt sich also um ein universelles Grundgesetz des Lebens. Immer ist ein Opfer notwendig. Selbst wenn du etwas einfach nur bezahlst, dann ist letztlich dieses Geld das Opfer welches du darbringst. Erkennst du dieses grundlegende Lebensprinzip dass Opfern immer ein Teil des Lebens ist ? Richtig angewendet führt uns dieses Wissen in große Erfolge und überhaupt in den Fluss des Lebens. Man kann dieses Prinzip überall beobachten, um etwas zu erreichen müssen wir uns immer innerlich auf dieses Ziel ausrichten, das heißt, wir müssen uns "Entscheiden". Sich für etwas zu entscheiden bedeutet aber immer auch die anderen Möglichkeiten aus dem Feld der unbegrenzten Möglichkeiten auszuklammern - was ja nichts anderes ist, als sie zu opfern. Wenn du dich heute entscheidest den roten Pullover zu tragen, dann opferst du gleichzeitig die Möglichkeit den blauen Pullover zu tragen. Er verbleibt im Schrank. Die Möglichkeit ihn zu tragen hast du durch deine Entscheidung geopfert. Oder ein Beispiel aus der Biologie, den menschlichen Zeugungsakt eines Kindes bei der Befruchtung eines Ei's. Hier opfert die Spermie alles außer ihrem Vorderteil um etwas neues zu erschaffen. Das männlich Aktive (Spermien) opfert einen Teil seiner Selbst, um erfolgreich zu sein. Das Gesetz vom Opfer durchzieht einen jeden Seinsbereich. Es gehört also zu einer jeden bewussten Entscheidung im Idealfalle auch ein ebenso bewusstes Opfer. Große Magier haben das zu allen Zeiten gewusst. Und du kannst dieses Wissen auch nutzen um erfolgreicher zu werden:
Betrachte als heutige Übung deine Zieleliste und gehe alle deine Ziele durch und mache dir den jeweils dazugehörigen Opferanteil bewusst.
Und fühle dann innerlich ob du mit diesem Opfer in einer inneren Harmonie bist - oder ob du noch etwas diesbezüglich in dir befrieden solltest.
Und ändere überhaupt dein gesamten Denken indem du das Gesetz des Opfers in dein Bewusstsein integrierst. Denn mit dem Opfer gibst du dem, was du erreichen möchtest einen immensen geistigen Anschub ! Darum war das Opfern in allen Hochkulturen weit verbreitet und fester Bestandteil des Lebens.
Kommentare
1. Lucky schrieb am 03.4.2023: lieber Andreas ..ich habe sozusagen meine alte arbeit für meine Selbsständigkeit.Das war ja kein Opfer, das wollte ich ja so. Was mach ich nun damit.So richtig versteh ich nicht wie du das meinst.
Liebe grüsse
2. Andreas schrieb am 03.4.2023: Hallo Lucky, Ja, da hast du also deine alte Arbeit geopfert. Und du hast vielleicht das viel bequemere von damals geopfert und so weiter. Mach dir einfach bewusst was du alles geopfert hast. (Dass du es so wolltest, ist ja kein Grund warum es kein Opfer war. Wir sollten das Opfern ja immer wollen und es genießen und mit ihm im Frieden sein.)
lg von Andreas
3. Kobold schrieb am 17.3.2025: Guten Tag Andreas Und wenn man sich falsch entschieden hat? Bewusst war zu opfern jedoch im Nachhinein falsch...gibt es ein falsch? Danke
4. Andreas schrieb am 17.3.2025: Hallo, Ja, dann kann man es sich ja zu jeder Zeit wieder zurück kreieren. Also zb wie ja bekannt hebe ich keine Bücher auf, ich gebe sie immer weiter sobald ich sie gelesen habe, ich bin keiner der mit Bücherwänden protzen müsste usw. Und einmal wollte ich etwas nochmals lesen was in einem Buch genauer beschrieben war, was habe ich gemacht ? ich habe mir das Buch halt gebraucht auf ebay nochmal gekauft, es nachgelesen, und es dann wieder auf ebay eingestellt..
lg von Andreas
5. Anne schrieb am 16.3.2026: Lieber Andreas,
wie löse ich mich aus dem Opfermechanismus?
In meinem Elternhaus musste ich meine eigenen Bedürfnisse stark zurückstellen. Mein Vater war nicht präsent, der hat irgendwann die Familie zurückgelassen mit nichts und meine Mutter war alkoholkrank. Nun hatte ich eine wichtige Erkenntnis: In mir trägt sich wohl der Glaubenssatz "Ich muss mich opfern. Ich muss alles geben oder sogar opfern, um ein bisschen Liebe, Verbindung und Sicherheit zu bekommen."
Besonders in meiner aktuellen Partnerschaft ist mir das bewusst geworden. Mein Partner ist seit zwei Jahren arbeitslos und ich übernehme finanziell praktisch alles. Gleichzeitig merke ich, dass es für mich langsam eng wird, weil kaum etwas zurückkommt. Zusätzlich fehlt mir in unserer Beziehung Zärtlichkeit und Sexualität. Ich hätte dieses Bedürfnis nach Nähe, doch mein Partner sagt, er fühle sich gestresst.
Mir wird immer klarer, dass ich mich wohl in einer Opferrolle befinde - dass ich mich selbst, meine Wünsche und sogar meine Ressourcen opfere, um die Beziehung aufrechtzuerhalten.
Deshalb meine Frage: Wie komme ich aus diesem Muster heraus und wie löse ich mich aus dieser Opferrolle?
Danke und herzliche Grüsse
6. Andreas schrieb am 17.3.2026: Hallo Anne, Ja, was du beschreibst ist ein ganz anderer Aspekt des Opferns. Nämlich du fühlst dich selbst als Opfer. Jemand (also dein Vater) hatte dich und deine alkoholkranke Mutter geopfert um für sich ein besseres Leben zu haben.
Und ja, im Grunde sind es zwei Schritte die dich aus dieser Opferrolle rausführen:
Alles befrieden was mit dieser Opferrolle zusammenhängt, also zb: - das Verlassen worden sein vom Vater - das um Liebe kämpfen müssen usw und ja, zu dem Befrieden gehört auch alles mögliche zu vergeben.
Und das zweite wäre neue Sichtweisen zu finden und einzunehmen und damit aber auch ganz neue Glaubenssätze in dir zu entwickeln und einzuüben. Also zb bezüglich dem von Vater verlassen worden sein: Da könnte zb eine Sichtweise darin bestehen dass es dadurch besser für dich war als wenn er geblieben wäre und vielleicht allerlei schlimmes passiert wäre. Also die Sichtweise dass es das Beste auch für dich war. zb auch dass du dadurch Dinge in diesem Leben erfahren, üben und lernen konntest die du ansonsten nicht hättest erleben können und nicht hättest daran wachsen können. Also anerkennen dass es Anteile in dir gab die es so wollten und für die das wichtig war, und also evt diesen Anteilen sogar vergeben, und auch dir vergeben dass du diese Anteile die es genau so erschaffen haben wie es war missachtest hast usw.. Oder zb solche Glaubensätze wie "Ich muss alles geben um ein bisschen Liebe, Verbindung und Sicherheit zu bekommen." in neue Glaubenssätze verwandelst wie zb "Ich bin von unendlicher kosmischer Liebe und Sicherheit umgeben."
Auch das ist eine Botschaft. Also wenn man sich in einer Opferrolle befindet, dann strahlt man da in der Tat fast schon automatisch Stress aus auch wenn einem das nicht bewusst sein muss.
Keine der bereitgestellten Informationen und Übungen soll einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen ersetzen. Alle Übungen sind lediglich für die spirituell geistige Fitness gedacht. Bei körperlichen oder psychischen Krankheiten stimmen Sie sich bitte mit Ihrem Therapeuten oder Arzt ab. Sie führen diese Übungen auf eigene Verantwortung aus. Sie können diese Ubungen hier abonnieren.